Eva Borner lebt in Basel. Sie studierte Medienkunst an der Fachhochschule Nordwestschweiz in Aarau und wurde mit verschiedenen Förderpreisen ausgezeichnet. Die Basis ihrer künstlerischen Arbeiten bilden die Auseinandersetzung mit der Ästhetik der Absenz. Ihr Kernthema ist die “Präsenz der Absenz”; damit ist eine zentrale Funktion der Medien benannt, abwesendes anwesend zu machen. Diese erarbeitet sie in Rauminstallationen mit Video, Klang und Objekt. Das Aussergewöhnliche an ihren Medienkunstarbeiten ist die zwingende Verknüpfung technischer Medien und inhaltlicher Vision. Ihre Arbeiten beschränken sich nicht auf die technischen Medien; vielmehr werden diese dazu genutzt, einen emotionalen Erlebnisraum zu erzeugen. Musik und Klang spielen bei Eva Borner häufig eine wichtige Rolle. Damit lenkt sie den Fokus weg von Kunst als einem primär visuellen Erlebnis, hin zu einer multisensorischen Erfahrung, in dem Raum aus Klang entsteht. Sie entwirft poetische, vieldeutige, in sich gebrochene Erzählstränge, die um Verlust und Erinnerung kreisen.
www.evaborner.ch
info@evaborner.ch
Kurzbeschrieb Installation “Bilder im Kopf”
“Bilder im Kopf” ist eine interaktive Intermedia – Klanginstallation. Sie lädt das Publikum ein, zu agieren und zu reagieren. Kernthema ist die “Präsenz der Absenz”; damit ist eine zentrale Funktion der Medien benannt, abwesendes anwesend zu machen. Im Ausstellungsraum wird ein Kontrabass wirkungsvoll inszeniert und dient als “Interface”. Wenn der Betrachter am Kontrabass zupft, eröffnet sich die Sinn- und Stimmungswelt (Surround) einer akustisch dargestellten Wohnung. Je nachdem, welche Saite gezupft wird, erklingen andere Geräusche, z.B. die flüsternde Frau, Selbstgespräche, ein Telefonbeantworter, Aufräumgeräusche in der Wohnung.
