
Patrik Marcet ist ein Tiefenforscher, den das Sichtbarmachen des Unsichtbaren und der Blick unter die Oberfläche in der Fotografie und im Leben interessiert. Er forscht nach Zeitspuren die sich in Gebirgslangschaften und deren Abbilder sowie wärend Langzeitbelichtungen in den Gesichtern und deren Portraits einschreibt.
1962 in Zofingen geboren lebt er als bildender Künstler in Bern und Zürich. Seine Fotografien und Druckgrafiken wurden unter anderem im Kunstmuseum Thun, und im Kunsthaus Centre PasqueART Biel gezeigt. Es folgten Ausstellungen im Kanton Aargau wie im Gluri Suter Huus und im Kunst im alten Schützenhaus. Er wurde eingeladen zu Gruppenausstellungen im Museum für Gestaltung Zürich und im Zusammenhang mit dem Eidgenössischen Wettbewerb für angewandte Kunst im Kornhaus Bern und für eine Installation im Schweizerischen Alpinen Museum. Bereits 1991 erhielt er den Fotopreis des Kantons Bern. 2011 wurde er für seine Arbeit „Angesichter“ mit einem Anerkennungspreis des Kantons Bern ausgezeichnet.
patrik.marcet@gmx.ch
www.likeyou.com/patrikmarcet
Zur Abbildung:
Sedimentum (Ausschnitt)
Verwerfungen und Bewegungen in der Landschaft. Es geht um Millionen von Jahren andauernde Prozesse, die Sichtbares verschwinden lassen und Ablagerungen aus der Tiefe zum Vorschein bringen. Prozesse, die ich kaum beobachten kann. Was ich sehe und künstlerisch untersuche, sind die Erinnerungsspuren die sich im Gelände abzeichnen.
