Künstler*innenhaus Kunsthalle Kulturlabor

Home
Newsletter
abonnieren

Artists in Residence-Programm

Im Rahmen ihres internationalen Residenzprogramms lädt die Fundaziun Nairs jährlich rund 30 von einer Jury ausgewählte Kulturschaffende und Denker*innen zu mehrmonatigen Atelieraufenthalten ein. Die Aufenthalte dauern zwei bis zehn Monate und bieten Raum für konzentriertes Arbeiten, gemeinschaftliches Zusammenleben und interdisziplinäre Kooperationen. In einer Zeit zunehmender Beschleunigung, Fragmentierung und gesellschaftlicher Verunsicherung nehmen sich Kulturschaffende hier bewusst Zeit für die Auseinandersetzung mit künstlerischen, wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Fragestellungen unserer Gegenwart.

Zu den Artists in Residence 2026

Monatlich stattfindender Rundgang durch die Ateliers der aktuellen Resident*innen: Rückblick Gir d’AIR am 20. Juni 2026

Zwischen März und November findet jeweils am zweitletzten Samstag des Monats der Gir d’AIR, ein geführter Rundgang durch die Ateliers der aktuellen Resident*innen, statt.

Am vergangenen Samstag öffneten unsere Resident*innen ihre Ateliers, und wir durften eintauchen in ihre Welten, Prozesse und Überlegungen. Herzlichen Dank an die Künstler*innen für die geteilten Erfahrungen.

«Es braucht ein ganzes Dorf, um eine Performance zu realisieren.» Das sagte Lavanya Thakur vor ihrer Performance, bevor sie in ihrem Kostüm durchs Haus schritt und vor einem ihrer Gemälde endete.
Hanga Séra erzählte von den «Lebenslinien» der Figürchen an der Aussenwand, die richtig lebenslustig sind und in ihren Beziehungen viel durchgemacht haben.
Auf dem Tisch von Lieven de Boeck liegen Eierschalen, jede mit einem Wort beschrieben, zusammengesetzt zu poetischen Sätzen über Papageien, Regenbogen und Berge.
Ma Siliang legte Fotografien neben die Aufzeichnungen seiner eigenen Gehirnwellen und brachte so das Sichtbare und das sonst Verborgene ins Gespräch.
Adriana Bickel zeigte ihre Cyanotypien und Keramikarbeiten, Spuren familiärer Geschichten und des fast verschwundenen Handwerks des Webens.
Jasper Simeon Mehler liess uns in sein kommendes Album reinhören, Aufnahmen, die er mit seiner Schwester gemacht und zu einem Track arrangiert hat.
Bei Ronny Hardliz erwartete uns eine Videoinstallation über Esel und deren Funktion als Nutztiere, eine noch nicht abgeschlossene Recherche.

Danke, dass wir dabei sein durften. Wir danken allen Besucher*innen und freuen uns, auf den nächsten Gir d’AiR am Samstag, 25. Juli! Zum nächsten Gir d’AIR

Rückblick romanisches Literaturfestival «Schmolitz. LitteraturA Nairs» vom 13.–15. März 2026

Das Festival LitteraturA Nairs positioniert sich seit der ersten Ausgabe 2018 als Impulsgeberin und kritische Plattform für rätoromanische Literatur der Gegenwart. Es fördert und verbindet künstlerischen Ausdruck mit wissenschaftlicher Forschung und eröffnet mit einem vielfältigen Programm neue Zugänge zur rätoromanischen Literatur. Die Ausgabe «Schmolitz. LitteraturA Nairs» setzte den Schwerpunkt auf die literarische Übersetzung und den Dialog zwischen den beiden Schweizer Sprachräumen Rumantschia und Romandie.

Zum Festival «Schmolitz. LitteraturA Nairs»