Künstlerhaus Kunsthalle Kulturlabor

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Amis da Nairs
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27. Juni—24. Oktober 2021

It is not the End of the World

Mit Pauline Julier (Genf), Emilija Škarnulytė (Tromsø), Superflex (Dänemark), Riikka Tauriainen (Zürich, Helsinki), Marie Velardi (Genf)

Unsere Vorstellung von unberührter Natur ist überholt. Der Mensch ist zur planetaren Kraft geworden und prägt durch sein Einwirken auf Geologie, Atmosphäre und Ozeane das Bild und die Beschaffenheit des Planeten. Anthropogene — d.h. menschengemachte Einflüsse — bestimmen das Schicksal der Erde, sowohl in negativer wie auch in potenziell positiver Hinsicht. Anthropogen sind nicht nur Treibhausgase und Umweltverschmutzung, sondern auch die Bemühungen zu ihrer Verhinderung. Im peripher gelegenen Engadin, wo die Natur trotz touristischer und landwirtschaftlicher Einwirkung noch imposant und intakt wirkt, blicken die eingeladenen Künstlerinnen und Künstler unter Einbezug von Hightech sowie im Austausch mit den Wissenschaften auf neue Konzeptionen von Natur im Zusammenspiel mit Technologie. Sie greifen historisch-dokumentarische Zugänge aber auch (techno-)schamanistische Visionen eines zukünftigen Zusammenwirkens im Gefüge von Mensch, Natur und Technologie auf und zeigen alternative Ansätze zur bisherigen Technologiegeschichte.

Das Umfeld der Fundaziun Nairs beeinflusst beim Ausstellungsbesuch immer die Wahrnehmung der Werke. So liegt das ehemalige Bade- und Kurhaus direkt am Inn und spiegelt die rund 100-jährige Geschichte des Heilungs- und Erholungsorts für das städtische Bürgertum im gesundheitsfördernden Gebirgsklima. Heute, in Zeiten von Klimawandel und globalen Krisen steht die Heilung und Erholung des ganzen Ökosystems auf dem Spiel.

Der Ausstellungstitel ist einem Werk von Superflex entliehen und spekuliert über eine mögliche Zukunft der Erde ohne die Spezies Mensch. Das Publikum ist eingeladen, über die gegenwärtige und zukünftige Rolle des Menschen in einer Welt des eskalierenden Klimawandels und einer möglicherweise apokalyptischen menschlichen Zukunft nachzudenken.

Besucherinformation

Donnerstag bis Sonntag 15-18 Uhr

Informationen zur Anreise finden Sie hier

Eintritt: 15 CHF

Ermässigter Eintritt 10 CHF für Studierende, SchülerInnen, AHV/IV-Bezüger und ArtCard

Fördermitglieder, Museumspass Schweiz, Raiffeisen und Kinder bis 16 Jahre frei

Covid-19 Schutzkonzept:

Wir verfügen über ein Covid-19 Schutzkonzept. Wir halten uns an die Abstands- und Hygienemassnahmen des BAG. Im gesamten Gebäude der Fundaziun Nairs gilt eine Maskentragpflicht. Halten Sie zu anderen Besucher*innen und Personen, trotz der Maskenpflicht einen Abstand von 1.5 Meter. Wir bitten Sie, auf einen Besuch in der Kunsthalle und an Veranstaltungen der Fundaziun Nairs zu verzichten, sollten Sie Erkältungssymptome haben oder sich unwohl fühlen. Bei Fragen rund um Ihren Besuch stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung unter +41 (0)81 864 98 02 oder info@nairs.ch.

Mit freundlicher Unterstützung von:

 

Avec le soutien du Fonds cantonal d’art contemporain, DCS, Geneve.

 

 

Titelbild: Pauline Julier, Cercate Ortensia, 2021, Videostill, Foto: Pauline Julier