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28. Dezember 2020—18. April 2021, Do - So 15 - 18 Uhr

Reto Pulfer: Gegenwartsgewächse

Reto Pulfer Gegenwartsgewächse

28. Dezember 2020 bis 18. April 2021

Wir freuen uns darauf Sie ab dem 4. März 2021 wieder in unserer Kunsthalle begrüssen zu dürfen.

Reto Pulfer entwirft in der Kunsthalle der Fundaziun Nairs einen immersiven Parcours durch die Ausstellungsräume. Aus gefärbten und handgenähten Stoffen oder mit Arvenholz baut er archaische Behausungen, die er mit Fundstücken – Hölzern, Pflanzen oder Steinen – anreichert. Der Künstler, der auch als Performer, Autor und Musiker auftritt, schafft in Räumen, Erzählungen und Soundperformances, eindringliche «Zustände» voller Poesie und Fabulierlust. Sie laden ein zum Verweilen und zum Nachdenken über unser Verhältnis zur Natur und nachhaltige Lebensweisen.

In Reto Pulfers Künstlerroman «Gina, ein zuständiger Roman», der anlässlich der Ausstellung erscheint, zeichnet der Künstler ein Bild einer Gemeinschaft von hybriden Lebewesen. Charakteren und Schauplätze des Romans tauchen parallel in den Werken auf. Ein vielschichtiger Kosmos von Verknüpfungen entsteht und entführt in ein Paralleluniversum voller Anspielungen auf den gegenwärtigen Umgang mit der Natur.

Die Soloschau von Reto Pulfer ist der Startpunkt für eine Ausstellungstrilogie, welche die Natur, wie sie als imposante und zugleich gefährdete Realität in Nairs direkt vor der Tür liegt, als Bezugspunkt nimmt und in den Fokus setzt. Vor rund 100 Jahren war die heutige Fundaziun Nairs ein Heilungs- und Erholungsort für das städtische Bürgertum im gesundheits-fördernden Gebirgsklima. Heute, in Zeiten von Klimawandel und globalen Krisen steht die Heilung und Erholung des ganzen Ökosystems auf dem Spiel.

Kuratorin: Sabine Rusterholz Petko

Einblick in die Ausstellung

Online-Talk mit Reto Pulfer und Sabine Rusterholz Petko in der Ausstellung

Urintensivismus! Online-Performance von Reto Pulfer in der Ausstellung

Künstlergespräch

mit dem Künstler Reto Pulfer und der Kuratorin Sabine Rusterholz Petko

Folge 1 zu den Werken «Rohzustand Gegenwartsgewächse» und «Über die Auffindung von Deepskyobjekten»

  1. Künstlergespräch Reto Pulfer – Gegenwartsgewächse – Folge 1


Folge 2 zu den konstruierten Räumen von Reto Pulfer und dem Begriff „Urintensivismus“

  1. Künstlergespräch Reto Pulfer – Gegenwartsgewächse – Folge 2


Folge 3 zu Reto Pulfers Künstlerroman «Gina, ein zuständiger Roman» und dem Werk «Erinnerungstempel der Zeitlosigkeit».

  1. Künstlergespräch Reto Pulfer – Gegenwartsgewächse – Folge 3


Folge 4 zum Werk «Inselgeist LS»

  1. Künstlergespräch Reto Pulfer – Gegenwartsgewächse – Folge 4


Online-Talk mit Christof Rösch und Reto Pulfer

Führung durch die Ausstellung

Kuratorin Sabine Rusterholz Petko stellt das Werk «Erinnerungstempel der Zeitlosigkeit» von Reto Pulfer vor.

Trailer Künstlerroman «Gina, ein zuständiger Roman»

Trailer zum eigens für die Ausstellung geschaffenen Künstlerroman «Gina, ein zuständiger Roman» von Reto Pulfer.

Besucherinformationen

Öffnungszeiten:

Ab 23. Januar bis 18. April 2021
Donnerstag bis Sonntag 15-18 Uhr

Informationen zur Anreise finden Sie hier

Öffentliche Führung

jeweils freitags um 18 Uhr
19. Februar, 19. März, 2./16. April 2021

Eintritt: 15 CHF

Ermässigter Eintritt 10 CHF für Studierende, SchülerInnen und AHV/IV-Bezüger

Fördermitglieder, Museumspass Schweiz und Kinder bis 16 Jahre frei

Covid-19 Schutzkonzept:

Wir verfügen über ein Covid-19 Schutzkonzept. Wir halten uns an die Abstands- und Hygienemassnahmen des BAG. Im gesamten Gebäude der Fundaziun Nairs gilt eine Maskentragpflicht. Halten Sie zu anderen Besucher*innen und Personen, trotz der Maskenpflicht einen Abstand von 1.5 Meter. Wir bitten Sie, auf einen Besuch in der Kunsthalle und an Veranstaltungen der Fundaziun Nairs zu verzichten, sollten Sie Erkältungssymptome haben oder sich unwohl fühlen. Bei Fragen rund um Ihren Besuch stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung unter +41 (0)81 864 98 02 oder info@nairs.ch.

Mit freundlicher Unterstützung von:

Stiftung Erna und Curt Burgauer

 

Foto: Nelly Rodriguez und Mayk Wendt, Fundaziun Nairs