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Nairs Diskursiv

 

In der Tradition der berühmten Davoser Disputation und denen der Davoser Hochschulkurse entwickelt Nairs eine transdisziplinäre Debatten- und Gesprächskultur. Von den Künsten werden in den aktuellen gesellschaftspolitischen Diskursen Stellungnahmen und Positionsbezüge zu brennenden zeitkritischen Fragen erwartet – und geliefert.

Manches Symposium, das als Begleitveranstaltung zu einer Kunstausstellung konzipiert wurde, regt Debatten an, die sich kaum mehr als Diskurse über Kunst kenntlich machen. Hier setzt die Fundaziun Nairs mit ihrem neuen Format NAIRS DISKURSIV an.

 

Nairs Art Lectures
und
Nairs Art Talks

Die angestoßenen Vortrags-, Gesprächs- und Diskussionsformate sind vorerst auf den Ort Nairs im Engadin und seine Potenziale ausgerichtet.

Auch in Nairs erkunden wir Tendenzen, die die Kunst auf dem Höhepunkt ihrer diskursiven Eingemeindung scheinbar zunehmend überflüssig machen: beobachten wir ein Verschwinden der Kunst als Kunst. In direkter Folge solcher Entwicklungen steigt der Bedarf nach einer neuerlichen Selbstbestimmung der Kunst. Die alte Frage ‚Wozu Kunst?‘ lässt sich durch das Diffundieren der Künste ins Gesellschaftspolitische gerade nicht eindeutig beantworten. Vielmehr treibt die diskursive Entgrenzung der Künste die Gegenfrage erneut hervor, worin denn das Spezifische der Künste liegen möge.

Ein neues (Selbst-)Verständnis hat in der Kunst Konjunktur: Künstler*innen als Forscher*innen zu begreifen. In dieser Entwicklung liegen Chancen und Risiken nahe beieinander. Zum einen gewinnen die Künste erhöhte Resonanz, zum anderen wird es schwerer bestimmbar, worin der spezifische und nicht substituierbare Beitrag der Künste zu den jeweils erörterten gesellschaftspolitischen Fragen liegt?

Mit diesen hochaktuellen Fragestellungen beschäftigen sich Michael Lüthy und seine Gäste in Nairs.

Haben Sie die Nairs Art Lectures und Nairs Art Talks mit Michael Lüthy verpasst? Kein Problem, die ersten 4 Teile der Nairs Art Lectures und Talks plus anschliessender Diskussion sind auf unserem YouTube-Kanal einsehbar.

Kolloquium
« It ist not the End
of the World»

Ein experimentelles interdisziplinäres Gespräch

 

Konzipiert und entwickelt wurde das Kolloquium federführend durch Cornelia Schwab (Co- Direktion Fundaziun Nairs) und Prof. Peter Schneemann vom Institut für Kunstgeschichte der Universität Bern in Zusammenarbeit mit Sabine Ruster-Petko (Gastkuratorin der Kunsthalle der Fundaziun Nairs).

Durchgeführt wurde unser Anthropozän-Festival anlässlich unserer aktuellen Anthropozän Trilogie an der Kunsthalle in Nairs, deren Kuration Sabine Rusterholz-Petko gemeinsam mit Christof Rösch Co-Direktor Fundaziun Nairs) verantwortete.

Haben Sie unser Kolloquium im September verpasst? Kein Problem, die Vorträge und Diskussionen finden sie auf unserem YouTube-Kanal.

 

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