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Karen Amanda Moser

1988*, Bern

2014 absolvierte Karen Amanda Moser ihren Bachelor in Fine Arts and der HKB. Den, im selben Jahr erhaltene Kulturförderpreis für Aus- und Weiterbildung der Stadt Thun nutzte sie, um ein Masterstudium im Antwerpen, Belgien zu machen. Mosers Arbeiten waren in verschiedenen Gruppenausstellungen, wie in Nothing Really 2015 in der Stadtgalerie Bern, im Rahmen der jährlichen Cantonalen im Kunstmuseum Thun, Kunsthaus Langental, Centre Pasquart und den Ausgaben des Aeschlimann/Corti Stipendiums 2015 und 2017 und 2019 zu sehen, worauf sie das Hauptstipendium erhalten hat. Im Frühjahr 2018 durfte die Künstlerin drei Monate in der SKK Atelierresidenz Genua verbringen. Seit 2019 studiert Moser an der Universität Bern Kunstgeschichte und Philosophie. 2020 wurde das im Auftrag der Stadt Bern entwickelte Kunst am Bau Projekt Schauen was Passiert eröffnet.

Während dem Aufenthalt in Nairs will sich Karen Amanda Moser (*1988) damit beschäftigen, wie botanische Prozesse als Metaphern für gesellschaftliche Phänomene angewendet wurden und werden. Es besteht ein eigenartiges Verhältnis zwischen den für uns still bleibenden Pflanzen und Sprache, respektive Klang. Mittels Benennung ordnen wir die Natur in Schemen und Systeme ein, um eine Vorstellung von Natürlichkeit zu konstruieren, die es zu hinterfragen gilt.

Mit ihrer konzeptuell ausgerichteten Praxis sucht die Künstlerin nach vorhandenen Strukturen, auf welche sie mit subtilen Gesten aufmerksam macht, um einen kritischen Blick zu ermöglichen. Das Medium der Sprache ist zugleich Ort der Reflexion über die Arbeit, aber oft auch Untersuchungsgegenstand selbst. In ihr werden Sammlungen, Archive oder soziale Umgangsformen abgebildet, wenn nicht geformt.