Die Engadiner Architekturtage gehen in ihre sechste Ausgabe, unter dem Titel «Anders wohnen?».
Wohnraum im Engadin ist knapp und zunehmend teurer, Zweitwohnsitze verdrängen potenziell Erstwohnraum. Aktuelle Projekte und Initiativen für preisgünstiges Wohnen geben Anlass, der Frage nachzugehen, wie im Engadin bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden kann. Inwiefern bedarf es dazu politischer Handlung? Was sind die Potenziale von bottom-up-Initiativen? Welche Gesellschafts- und Wohnformen mit diesem Ziel gibt es? Welche Anforderungen stellen kollektive Wohnformen an die Architektur? Dabei steht die genossenschaftliche Wohnform im Fokus, die in den Städten eine lange Tradition hat und sich bewährt. Aber auch der alpine Raum verfügt mit Alp-, Milch- und Käserei-Genossenschaften über eine solche Tradition der kollektiven Organisation und des Teilens. Lässt sie sich aufs Wohnen übertragen? An den Architekturtagen teilen Initiant*innen und Architekt*innen aus dem Engadin und Schweizer Städten ihre Positionen, Ideen und Erfahrungen.
Programm
Wird in Kürze kommuniziert